Export deutscher Verpackungsmaschinen

Die Alleskönnerin

Von Alexandra Grossmann · 2017

Die Verpackung ist aus unserem Leben nicht wegzudenken und so vielseitig wie die berühmte eierlegende Wollmilchsau. Sie schützt und stabilisiert, sie warnt und zeichnet auf, sie verführt und überrascht. Dennoch ist sie unbeliebt, denn es gibt immer und immer mehr davon. Doch die Bemühungen wachsen, schlankere, effizientere und nachhaltigere Verpackungslösungen zu finden.

Sie ist allgegenwärtig. Fast alles, was uns umgibt, kam in der einen oder anderen Verpackung zu uns, seien es unser Essen, unsere Medikamente oder unser Smartphone. Ohne sie wären die Dinge verdorben, kaputt oder ausgelaufen. Ihr Ruf ist denkbar schlecht, von Verpackungsmüll und Verpackungsbergen ist die Rede, nach jedem Einkauf stapeln sich Schachteln, Kunststofffolien und Plastikbecher. Doch wir brauchen die Verpackung, und sie ist viel besser als ihr Ruf.

Deutschland ist weltweit einer der größten Produzenten von Verpackungen. Hierzulande werden sie jährlich im Wert von 32 Milliarden Euro hergestellt, allein 180 Milliarden davon sind Verkaufsverpackungen. Mehr als 500.000 Menschen arbeiten in der Verpackungswirtschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Verpackungen sind auch ein Zeichen für Wohlstand: Wer es sich leisten kann, schützt hochwertige Waren zum Erhalt der Qualität und zur Information über das Produkt. Etwa zwei Drittel aller Verpackungen werden in Westeuropa, den USA und Japan eingesetzt, umgekehrt verbrauchen 90 Prozent der Bevölkerung nur ein Drittel aller Ver­packungen.

Deutsche Verpackungsmaschinen – Export nach ausgewählten Ländern. Quelle: Diverse Quellen (Außenhandelsdaten von 47 Berichtsländern), Erhebungszeitraum 2015