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Produktporträt

Wie personalisierte Medizin die Verpackung der Zukunft beeinflusst

Von August Faller GmbH & Co. KG · 2016

Die Pharmaindustrie und auch ihre Zulieferer stehen vor großen Herausforderungen. Millionenauflagen von Medikamenten für die breite Masse haben lange das Bild der Branche geprägt. Darauf waren in den letzten Jahrzehnten nicht nur die Maschinenparks der Hersteller, sondern auch die Supply-Chain-Prozesse und nicht zuletzt die Art der Verpackung ausgerichtet. Je standardisierter und günstiger, desto besser.

Das Zeitalter der Blockbuster ist vorbei

Seit einiger Zeit wird nicht nur unsere Gesellschaft immer individualisierter, sondern nun auch die Medizin. Ob „stratifizert“, also auf bestimmte Gruppen ausgerichtete Medikamentenforschung und -entwicklung oder sogar „personalisiert“, also auf das einzelne Individuum abgestimmt: Der Patient und seine individuellen Bedürfnisse stehen heute im Zentrum der Aufmerksamkeit. Durch das rasant wachsende Feld der Diagnostik wird auch die Wirksamkeit von Medikamenten individueller erforscht. Denn Krebs ist nicht gleich Krebs und Patient A reagiert auf einen Wirkstoff oder eine Dosis nicht so wie Patient B.

Wie moderne Verpackungskonzepte die Anforderungen der Zukunft unterstützen können

Was bedeuten diese Veränderungen nun konkret für die Verpackung der Arzneimittel? Neben der Tatsache, dass die durchschnittlichen Mengen, die in einer bestimmten Ausführung (SKU – stock keeping unit) benötigt werden, immer kleiner werden und die Verpackungshersteller auch ihre Produktionskapabilitäten darauf ausrichten müssen, spielen produktseitig vor allem die Complianceunterstützung und Möglichkeiten zur Patientenkommunikation und -information eine immer größere Rolle.

Die August Faller Gruppe, Hersteller und Lösungsanbieter für pharmazeutische Sekundärpackmittel, nimmt diesen Trend auf und entwickelt Verpackungskonzepte, die sich insbesondere an den Bedürfnissen der Patienten ausrichten. Einnahmeunterstützende Elemente, wie das Leiten des Patienten bezüglich der Einnahmereihenfolge können dabei ebenso hilfreich sein wie digitale Verpackungselemente. Beispielsweise kann der Patient mit seinem Smartphone durch einen in die Faltschachtel integrierten NFC-Chip direkt auf eine Website des Pharmaherstellers geleitet werden, auf der wichtige Informationen oder Anwendungshinweise per Text, Bild, Film oder Animation erläutert werden können. Die Digitalisierung der Verpackung geht aber weit darüber hinaus: Es gibt Projekte mit druckbaren Bildschirmdisplays, temperatursensitiven Farben oder Lacken oder in Haftetiketten eingebaute Sensoren oder Chips, die Daten über den Patienten oder sein Anwendungsverhalten aufzeichnen. Die Verpackung als wesentlicher Bestandteil des Medikamentes leistet nicht nur hier einen wichtigen Anteil, damit die Welt ein bisschen gesünder wird.

Kontakt

August Faller GmbH & Co. KG
Freiburger Straße 25
79183 Waldkirch
E-Mail: info@august-faller.com
Web: www.august-faller.com